Ladendiebstahl & Doppelte Gefahr

In der Berufung machte die Beklagte geltend, dass 13 A.R.S. § 1805.A.1, Ladendiebstahl, ist eine weniger eingeschlossene Straftat des organisierten Einzelhandelsdiebstahls, 13 A.R.S. § 1819.A.1. Eine Straftat ist eine geringere Straftat, wenn die Person, die die größere Straftat begeht, notwendigerweise auch die geringere Straftat begangen haben muss. Wenn eine Straftat eine geringere Straftat ist, kann eine Person nicht wegen beider Straftaten verurteilt und verurteilt werden. Betrachtet man die Elemente der Straftaten, sagte das Berufungsgericht, indem es die größere Straftat von 13 A.R.S. § 1819.A.1, Organisierter Einzelhandelsdiebstahl, beging der Angeklagte notwendigerweise die geringere Straftat von 13 A.R.S. § 1805.A.1, Ladendiebstahl, der daher eine geringere Straftat war. Das Berufungsgericht hob daher die Verurteilung für 13 A.R.S. § 1805.A.1, Ladendiebstahl.

Der Beklagte behauptete auch, dass 13 A.R.S. § 13-1819.A.1 und 13 A.R.S. § 13-1819.A.2, beide organisierten Diebstahlsdelikte im Einzelhandel, waren in der Tat die gleiche Straftat, und daher wurde die doppelte Bestrafung durch die Klausel über die doppelte Gefährdung ausgeschlossen. Das gleiche Diebesgut wurde verwendet, um beide Straftaten zu beweisen. Das Berufungsgericht sagte, der Test für doppelte Gefährdung sei, “… wenn dieselbe Handlung oder Transaktion einen Verstoß gegen zwei verschiedene gesetzliche Bestimmungen darstellt, Der Test, der angewendet werden muss, um festzustellen, ob zwei Straftaten vorliegen oder nur eine, besteht darin, ob jede Bestimmung den Nachweis einer zusätzlichen Tatsache erfordert, die die andere nicht tut.”

Das Berufungsgericht wandte diesen Test an und sagte, die beiden Straftaten hätten unterschiedliche Elemente, und daher sei eine Verurteilung für beide nicht durch die Doppelgefährdungsklausel ausgeschlossen. Das Gericht sagte: “13 A.R.S. §1819.A.1, Eine Person begeht organisierten Einzelhandelsdiebstahl, wenn sie “Waren aus einem Einzelhandelsgeschäft entfernt, ohne den Kaufpreis zu zahlen, mit der Absicht, die Waren gegen Geld oder gegen einen anderen Wert weiterzuverkaufen oder zu handeln.” Jedoch unter 13 A.R.S. §1819.A.2, eine Person begeht organisierten Einzelhandelsdiebstahl, indem sie “einen Kunstgriff, ein Instrument, einen Behälter, ein Gerät oder einen anderen Gegenstand verwendet, um die Entfernung von Waren aus einem Einzelhandelsgeschäft zu erleichtern, ohne den Kaufpreis zu zahlen.” So, beim Vergleich der beiden Straftaten, organisierte Einzelhandel Diebstahl gemäß 13 A.R.S. § 1819.A.1 erfordert den Nachweis der Absicht, Waren weiterzuverkaufen oder zu handeln, wohingegen 13 A.R.S. § 1819.A.2 erfordert eine Absicht zu berauben. Auch, um organisierten Einzelhandelsdiebstahl unter 13 A.R.S. § 1819.A.2 muss der Staat nachweisen, dass ein Kunstgriff / Gerät verwendet wurde, um die Entfernung der Ware zu erleichtern; im Gegensatz dazu unter 13 A.R.S. §1819.A.1, ist der Staat nicht erforderlich, um ein Gerät oder Kunstgriff zeigen verwendet wurde.

Da die beiden Straftaten Beweise für verschiedene Elemente enthielten, verbietet die Doppelgefährdungsklausel dem Angeklagten nicht, für beide verurteilt und verurteilt zu werden, obwohl beide Verbrechen dasselbe Eigentum betreffen.

Der Fall ist zu finden unter: http://www.azcourts.gov/Portals/0/OpinionFiles/Div1/2016/1%20CA-CR%2014-0596.pdf

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